Exotische Märkte

Markt in Hikkaduwa

P1000131Es ist Sonntag, früh morgens. Wir sind unterwegs zum nahe liegenden Wochenmarkt. Trotz der frühen Morgenstunde herrscht reges Geschehen auf dem Markt. Es scheint, als ob sich das ganze Dorf hier versammelt hat. Wie in der Strömung eines Flusses werden wir mit den anderen Marktbesuchern mitgezogen. Es ist geradezu eine Herausforderung, sich einen eigenen Weg durch die Menschenmenge zu bahnen. Gerade hat man noch das Gefühl, in der laufenden Menschenmasse zu sein, schon bleibt diese aprupt stehen und man muss sich wieder einen neuen Weg suchen. Die Meisten sind barfuss und mit leeren Taschen unterwegs. Diese werden bestimmt schon bald mit Haushaltsartikeln, Gemüse, Früchten und Trockenfisch gefüllt sein.

IMGP2579Das Angebot an Gemüse ist sehr vielseitig. Einige davon habe ich noch nie gesehen. Auf Blachen oder Tüchern liegt das Angebot zu Bergen aufgehäuft, direkt vor den Füssen der Käufer. Irgendwo mittendrin sitzt der Verkäufer auf dem Boden oder auf einem kleinen Holzbock, neben ihm dient ein Plastikbehälter als Kasse. Eine mit Seil festgebundene Waage hängt schief von der Decke. Mit Gewichtsteinen wird der Einkauf mehr oder weniger genau abgewogen und gleich in die eigene Tasche gekippt. Die angebotene Ware der einzelnen Verkäufer unterscheidet sich kaum, P1000132nur der Preis ist unterschiedlich. Und so irren wir von Verkäufer zu Verkäufer, weil die Kartoffeln immer noch zu teuer sind. Schliesslich finden wir doch noch die passenden Kartoffeln, bei welchen Preis und Leistung stimmen.

Es liegt ein undefinierbarer Geruch in der Luft und es ist brütend heiss, mein T-Shirt ist schon längst durchgeschwitzt. Der Liter Wasser ist schnell aufgebraucht. Wir gehen weiter zu den Ständen mit Trockenfisch. Auch diese sind bergenweise im Angebot. Der Geruch der exotischen Früchte gefällt mir wesentlich besser als der beissende Fischgeruch. P1000138Frische Ananas, Mangos und Bananen direkt vom Stamm lassen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wir kaufen, was wir brauchen und verstauen die gefüllten Taschen im TukTuk. Danach gehen wir noch zum naheliegenden Supermarkt. Dort kaufen wir Reis und Linsen, welche sie aus riesigen Tonnen abwägen und verpacken. Dazu kommen noch Öl, Gewürze, Thunfisch, Seife, Zahnbürsten und diverse Kleinigkeiten.